2026 Durchgang 2 – Tag 4
Heute findet die Reporterin Karla Küstenklatsch den Weg in die Krempelbude. Sie erstellt Reportagen über die ostfriesischen Inseln und möchte nun eine über Norderney drehen. Die vielen Kinder verwirren sie zwar ein wenig, aber als sie verstanden hat, dass sie zum Urlaub auf Norderney sind, bietet sie ihnen an, an der Reportage mitzuarbeiten und am Vormittag kleine Videos zu drehen.

Nach dem Mittagessen fällt Karla die Flasche auf dem Platz auf. Sie behauptet, sie habe sie schon mehrmals während ihrer Reportagereisen gesehen. Um sie zu öffnen, bräuchten wir gefiltertes Meerwasser. Sie schlägt daher vor, nach dem Essen zum Strand zu gehen. So machen sich am Nachmittag alle gemeinsam mit zwei Bussen auf den Weg zum Strand. Karla und Uwe kümmern sich vor Ort als erstes um das Meerwasser und die Kinder genießen die Zeit am Strand mit Schwimmen, Chillen, Volleyball und Sandburgen bauen.


Auf dem Zeltplatz riecht es bei der Ankunft bereits nach Grillfleisch und Würstchen. Die Küche hat gemeinsam mit der Special Unit ein riesiges Grillbuffet vorbereitet, an dem sich alle satt essen können. Für den Abend hat Karla Stationen vorbereitet, die die Kinder in die Welt des Films entführen.


An der letzten Station treffen die Kinder Karla auf der Aussichtsdüne. Sie ist völlig aufgelöst, weil Uwe schon seit ein paar Stunden verschwunden ist. Er habe einen anonymen Anruf bekommen, in dem ihm erzählt wurde, dass das Meerwasser vom Nachmittag mit Leuchtturmlicht aufgefüllt werden müsse, um die Flasche zu öffnen. Er habe sich sofort auf den Weg gemacht. Karla macht sich große Sorgen und bittet die Kinder um Hilfe bei der Suche. Die Gruppen begeben sich unverzüglich auf die Suche. Unterwegs begegnen sie zwei Filmstar, denen sie beweisen müssen, wie gut sie posieren können und zwei etwas verrückten Sternenanglern unter dem Leuchtturm. Nach einer Runde Stille Post erzählen die beiden verstrahlten Angler, dass sie Uwe tatsächlich gesehen haben und er in Richtung des Waldes gelaufen ist. Trotz mehrerer Gefahrenhinweise am Waldeingang, finden alle Gruppen mutig den Weg durch den Flaschengeistfriedhof.

Als die Kinder wenig später tatsächlich auf Uwe treffen, wissen sie, dass sich die ganze Aufregung gelohnt hat. Er war vom Leuchtturm schon zurück zum Zeltplatz gelaufen, wo er Karla getroffen hat. Die hat ihm erzählt, dass die Kinder ihn suchen. Sie haben das Wasser auf die Flasche gekippt, aus der ein Dschinn herausgekommen ist. Zum Glück hat Karla das Ganze gefilmt, sodass Uwe den Kindern ein Video davon zeigen kann.
Auf dem Zeltplatz wartet bereits Dyini, die zum Dank für die Befreiung warmen Kakao vorbereitet hat. Danach geht es dann erschöpft und erleichtert ins Bett. Für ein Foto in der Nacht war Dyini noch zu schüchtern, das haben wir am nächsten Morgen nachgeholt.



